Stimmen zu den Regionalwochen
Arnfried Färber, stellvertretender Landrat:
„Als Frau Menke im Wirtschaftsausschuss des Kreistags den Plan zur Durchführung der Miesbacher Regionalwochen vorstellte, war ich sofort hell begeistert, denn ich bin der Meinung, es nützt dem Landkreis, den Bürgern und auch den Gästen, die in unseren Landkreis kommen, wenn einmal konzentriert gezeigt wird, zu welchen Leistungen unsere Betriebe in der Lage sind, welche Produkte in unserem Landkreis hergestellt werden. Ich finde es einfach von großem Vorteil, wenn wir unsere Produkte aus dem eigenen Landkreis verwenden, beziehen, essen und trinken als wenn wir von weit her irgendetwas bestellen und kaufen. Ich muss hier Anleihe bei einem Leitspruch der Kreissparkasse nehmen: ,Aus der Region – für die Region‘. Das kann nur für uns alle von Vorteil sein.“
Ursula Menke, Katholisches Bildungswerk Miesbach:
„Ich bin im Kernteam der Landkreisentwicklung ,Unser Landkreis Miesbach 2014‘. Ein Projekt der Landkreisentwicklung ist die Förderung des Bewusstseins für regionale Produkte. Wir wollen den Produzenten in den zwei Wochen der Veranstaltungsreihe eine Plattform bieten, um sich vorzustellen und dies heißt für mich, das der Verbraucher das ,Gesicht‘, welches hinter den Produkten steht, gezeigt bekommt. So wollen wir auch viel mit Fotos arbeiten, die die Felder, den Hof und die Produktionsprozesse dokumentieren. Dies ist für mich eine vertrauensbildende Maßnahme für den Verbraucher.“
Rüdiger Obermaier, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Miesbach:
„Unsere bäuerliche Landwirtschaft im Landkreis Miesbach, mit ihren vielfältigen Funktionen in der Gesellschaft und beim Erhalt und Pflege der Kulturlandschaft ist zunehmend bedroht durch Strukturwandel, wirtschaftlichen Zwang zur Intensivierung und anonyme und verbraucherferne, industriemäßige Vermarktung durch Konzerne. Es ist absehbar, dass Bauern mit größeren Viehbeständen die Nutzung schwer zu bewirtschaftender Flächen aus arbeitswirtschaftlichen Gründen zunehmend aufgeben müssen. Praktizierte Regionalität in allen Lebensbereichen – wie beim Einkauf und Ernährung, Erholung und Sport, Dienstleistung und Nutzung der Fertigkeiten unserer heimischen Handwerksbetriebe – stärkt auch die Wertschätzung und das Überleben unserer vielen landwirtschaftlichen Zu- und Nebenerwerbsbetriebe. Regionales Denken und Handeln sollte die Antwort auf die zunehmende Industrialisierung einer globalisierten Welt sein. Das ist kein Widerspruch zu Weltoffenheit, Toleranz und moderner Lebensweise, sondern die Einsicht zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Mögen diese Miesbacher Regionalwochen ein Auftakt für eine zukünftig verantwortungsvolle Lebensweise und Wertschätzung einer bäuerlich geprägten Landwirtschaft sein.“
Stephan Göttlicher, Regionalmanagement Landkreis Miesbach:
„Die Regionalmanagement-Initiative des Landkreises Miesbach, dessen Projektträger die Standortmarketing-Gesellschaft ist, beteiligt sich gerne bei der Umsetzung der Miesbacher Regionalwochen, da durch diese Veranstaltungsreihe auf hervorragende Art und Weise die Grundideen des Regionalmanagements einer systematischen Vernetzung der Akteure vor Ort und besseren Nutzung der endogenen Potenziale umgesetzt werden können. So gibt es im Landkreis Miesbach zahlreiche Produzenten diverser Qualitätsprodukte, denen aber oftmals die finanziellen Mittel fehlen, ihre Produkte erfolgreich zu vermarkten. Die Miesbacher Regionalwochen können hierbei den lokalen Herstellern eine geeignete Plattform zu bieten, ihre Produkte zu präsentieren und neue Kunden zu gewinnen. Der Grundgedanke bei der gesamten Veranstaltungsreihe ist hierbei die Überzeugung, dass durch den Konsum von lokal produzierten Waren bestehende Arbeitsplätze gesichert, die Kaufkraft in der Region gebunden und eine umweltschonende Wirtschaftsweise der kurzen Wege erreicht werden können.“
Beate Rauch, Alpenregion Tegernsee Schliersee:
„Unsere Gäste lernen Lebensmittel kennen, die die Alpenregion Tegernsee Schliersee von anderen Regionen unterscheidet. Regionale Produkte schonen mit ihren kurzen Lieferwegen die Umwelt, stehen für Originalität, Einzigartigkeit und Nachhaltigkeit. Sie ermöglichen den Produzenten, ihre Arbeitsplätze zum Beispiel auf dem eigenen Bauernhof zu erhalten und ihren Lebensunterhalt damit zu erwirtschaften. Die Miesbacher Regionalwochen sollen die Entdeckung der oft ,versteckten‘ Spezialitäten für Gäste und Einheimische ermöglichen. Der Besuch der Produktionsstätten, zum Beispiel der Leitzachmühle, der Büttenpapierfabrik Gmund oder der Naturkäserei Tegernseer Land ermöglicht es dem Besucher, außergewöhnliche Eindrücke mitzunehmen und authentische, regionale Produkte zu erwerben.“
Alexander Harlander, Harlander PR & Marketing:
„Wir möchten die Landkreisbürger wie auch Ausflugsgäste und Urlauber zum Erleben und Genießen einzigartiger regionaler Produkte anregen. Die Bauern, Gastwirte, Handwerker, mittelständischen Unternehmen und Kulturschaffenden leisten Hervorragendes. Mit der gebündelten Veranstaltungsreihe helfen wir den Anbietern, sich und ihre Waren zu präsentieren und erleichtern es den Bürgern, auf unterhaltsame, genussreiche Weise kulinarische, kulturelle und handwerkliche ,Schätze‘ zu entdecken.“